
Die Sünden einer Webseite - ein Traumthema für wwwscheider. Und ein Beitrag für die Reihe "Existenz" im Bayerischen Fernsehen. Damit die Zuschauer auch was zum Schmunzeln haben, lässt scheider einen Homepage-Polizisten auftreten, der nach Fehlern bei Homepages jagt. Schwer dabei im Einsatz: Die 3D-Maschinerie!

Hurra: Die erste eigene Homepage!

Welche Fehler haben wir denn gemacht?

Au weia: Der Web-Cop in Scheiders Büro!

Zuerst: Riesen-Schmuckgrafiken ausmerzen
(zu lange Ladezeiten)!
Der Web-Cop sucht weiter.

Und entdeckt noch mehr!
Der Web-Cop hat noch etwas gefunden!

Links ständig überprüfen: Tote Links dabei?
Die Homepage-Polizei rät: Marken- und
Urheberrechte beachten!
Urheberrechts-Verletzungen werden nämlich
meist seeeeehr teuer!
Kontakte pflegen!
OK, wir fassen zusammen...

Doch Sekunden später kommt sie angerauscht.

Du hast die Homepage-Polizei im Haus!

Der Web-Cop inspiziert die Seiten.

Dann: Hintergrundbilder dezenter gestalten
und Text- oder Farbensalat vermeiden.

Die Homepage-Polizei zu Besuch!
Oh la la: Der Web-Cop tanzt zu nervtötender
Hintergrund-Musik.

Auch wichtig: Die Surfer mit guter Freeware locken.
Die Todsünden einer Homepage
Kein Nutzwert
Bieten Sie dem Surfer auch Anreize, zu Ihrer Seite zu kommen (Know-How, Linklisten, Software, Texte usw.). Wer nix verschenkt, bekommt auch wenig Besuch.
Online wie "gedruckt"
Webseiten öffnen viele Möglichkeiten, den Nutzer zur Interaktivität einzuladen. Nutzen Sie das schamlos aus! Also: Einen Katalog nicht Eins-zu-Eins ins Netz stellen, sondern interaktiv gestalten.
Navigations-Dschungel
Nix finden ist fast genauso schlimm wie nix anbieten. Der Surfer muss immer und überall mit möglichst wenig Klicks auf die Homepage zurückkehren können. Bewährt haben sich die "umgekehrtes-L"-Menüs (Leiste oben und Leiste links).
Optisches KO
Farben, Texte und Bilder aufeinander abstimmen. Texte müssen gut zu lesen sein, Textwüsten müssen vermieden werden. Ein dezenter Hintergrund kommt immer besser als wilde Tapetenmuster.
Ladezeit tagelang?
Aufwändige Grafiken kriechen durch die Leitungen. Und alle User mit Analog-Modem trommeln mit den Fingern auf dem Mousepad. Web-Guru David Siegel meint: Nicht mehr als 30 Kilobyte pro Seite.
Spielplatz?
Sinnlose Flash-Intros, Flimmer-Grafiken oder Musik-Rieseleien bremsen die Seiten! Multimedia-Elemente nur motiviert einsetzen (Beispiel: zeitliche Abläufe zeigen)
Webseite versteinert
Hurra, wir sind online! Jetzt aber nicht zurücklehnen und Monate warten - sondern die Inhalte auch pflegen! Auch Links überprüfen, ob sie noch gültig sind.
Gesetze brechen
Keine fremden Grafiken, Töne oder Logos einsetzen! Kann teuer werden, wenn eines Tages eine Abmahnung ins Haus flattert. Auch ein Web-konformes Impressum anbieten!
Kontakte versauern lassen
Wer Ihnen Mails schickt, erwartet auch Antworten. Also, pflegen Sie ihre Web-Kontakte, auch mit Gästebuch.